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Gut ankommen in der Schule. Was brauchen Kinder- Unsere Veranstaltung vom 15.06.2021

„Die Schule ist nicht nur ein Lernraum, sondern ein Lebensraum.“

Am 15. Juni fand die Online-Veranstaltung: „Gut ankommen in der Schule. Was brauchen Kinder?“ statt. Die zahlreichen Anmeldungen spiegelten das große Interesse an dem Thema wider.
In einem Leitfrageninterview beantworteten die beiden Referent:innen aus Kita und Grundschule zentrale Fragen. Welche Kompetenzen brauchen Kinder, um den Übergang positiv zu bewältigen? Wie können Eltern ihre Kinder beim Übergang begleiten? Wie erleben Kinder die ersten Wochen in der Schule?
Stolz, Neugierde, aufgeregtes Kribbeln, aber auch Sorgen und Ängste. Der Übergang von der Kita in die Schule ist von verschiedenen Gefühlen bei Kindern wie Eltern geprägt. Wichtige Voraussetzung, um diesen großen Übergang zu bewältigen, sind soziale Kompetenzen, sagt Frau Hillenbrand – Kita-Leiterin der Kita Rehefelder Str. in Dresden. Neue Situationen zu meistern und auch mit unvorhergesehen Dingen umzugehen, erfordert von Kindern vor allem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. In der Schule treffen sie auf viel Unbekanntes und sind gerade in den ersten Wochen mitunter auch stark herausgefordert. Das ist nicht immer leicht, deshalb ist es an dieser Stelle wichtig, dass Kinder von Ihren Eltern und Bezugspersonen bestärkt werden. Hilfreich sind hier sichere Bindungen und Beziehungen, betont Herr Bretschneider, Grundschullehrer an der 147 GS. in Dresden. Alle sind daran beteiligt, Freunde, Familie und Pädgog:innen. Frau Hillenbrand meint: „Seien Sie viel in Beziehung mit ihrem Kind, führen Sie feste Rituale ein und bleiben Sie mit ihrem Kind im Gespräch.“
Die ersten Wochen sind insbesondere für die Kinder sehr intensiv. Deswegen sollten Familien darauf achten, die Anfangswochen ruhig zu gestalten. Die Kinder brauchen Zeit, um anzukommen, wie lange das dauert ist von Kind zu Kind ganz verschieden.  Die Schuleingangsphase erstreckt sich über 3 Jahre, das soll helfen Druck rauszunehmen und den Kindern die Zeit zu geben, die sie brauchen. Fällt es Kindern schwerer sich einzuleben oder haben Eltern Sorgen, so sollten sie das immer bei Lehrer oder Lehrerin ansprechen. „Wir sind auf Ihre Rückmeldung angewiesen. Bei einer Klassenstärke von bis zu 28 Kindern, ist es schwer jeden einzelnen zu jedem Zeitpunkt zu sehen“, sagt Herr Bretschneider.

Für diese besondere Zeit kommt es vor allem auf drei Dinge an. Gelassen bleiben, das Kind an jeder Stelle stärken und Vertrauen haben, dass das Kind diesen Übergang bewältigen wird.

Die Fragen der Teilnehmenden im Anschluss an das Interview haben wir auf diesem Padlet (digitale Pinnwand) gesammelt.

 

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Das Programm KITA-Rat der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung findet in Kooperation mit dem Stadtelternrat Dresden statt und wird durch die Landeshauptstadt Dresden gefördert.